Einladung Technikkongress

Programm und Abstractheft

Das Programm und genauere Informationen sowie das Abstractheft finden Sie hier:

Programmflyer (PDF, 319 KB)

Abstractheft (PDF, 534 KB)

Ort

Der Kongress findet im Gebäude Affolternstrasse 56, Zürich Oerlikon, statt (Raum AFL-F-121 wie Raum AFL-E-020 und Raum AFL-E-022). Sie erreichen den Tagungsort vom Flughafen wie vom Hauptbahnhof mit der S-Bahn an der Station »Zürich Oerlikon (SBB)«.

Anmeldung

Für eine Anmeldung registrieren Sie sich bitte ebenfalls unter diesem Link bis zum 30. September 2012.

Zum Kongress

Das Forschungskolleg Kulturwissenschaftliche Technikforschung – mittlerweile neu angesiedelt am Institut für Populäre Kulturen der Universität Zürich – veranstaltet vom 12. bis zum 14. Oktober 2012 den »III. Kongress Kulturwissenschaftliche Technikforschung«. Kooperationspartner sind die Schweizerische Gesellschaft für Volkskunde (SGV) sowie die Swiss Association for the Studies of Science, Technology and Society (STS-CH).

Auf dem Kongress bildet die Perspektive einer alltagskulturwissenschaftlichen Technikforschung den Ausgangspunkt für den interdisziplinären Austausch. Das heisst, es wird vom Menschen ausgehend nach der Verschränkung von Kultur und Technik gefragt. Auf der Basis eines breiten Verständnisses von Technik bzw. von Technischem werden dabei mögliche Dimensionen kulturwissenschaftlicher Technikforschung ausgelotet, dies auch indem das Technische von seinen Randbereichen her produktiv befragt wird. ›Randbereiche‹ meint zunächst: Das Diktum von der »unauffälligen Omnipräsenz des Technischen« beim Wort zu nehmen und Technisches nicht nur exklusiv in spezifischen technischen Settings zu suchen. Analytisch nachgegangen wird so auch der Rolle und der Bedeutung von Technischem, der Technizität als Bestandteil kultureller Settings, Phänomene und Konstellationen, die auf den ersten Blick vermeintlich nichts mit Technik zu tun haben. Insbesondere von dort aus lässt sich fragen, inwiefern Technischem subkutan eine Schlüsselrolle zukommt. ›Randbereiche‹ meint im Weiteren auch einen ausdrücklich nicht Artefakt orientierten Zugang zum Technischen. Gerade der empirische Fokus auf Kulturtechniken oder Sozialtechnologien kann dazu verhelfen, ›Technik‹ nicht als feste, statische Größe zu nehmen, sondern sie als ein prozessuales und reflexiv ausgehandeltes Konzept zu verstehen.

 Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und eine spannende Tagung!

Tamara Werner

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